Arbeitstagung und Verbändetreffen – Landesschülerrat schließt neue Kooperationen

Hier traf sich der Landesschülerrat zur „Mobben-stoppen“ – Tagung und anschließend zu einem Treffen mit verschiedenen Schülerverbänden. So konnte eine Kooperation mit dem Münchner Schülerbüro, der StadtSchülerInnenvertretung München und der LandesschülerInnenvereinigung e.V. geschlossen werden.

Jetzt geht's ans Eingemachte! Startschuss für Mobben Stoppen - Werte stärken
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Nachdem in der Vergangenheit anstelle von konstruktiver Zusammenarbeit Konflikte die Beziehung zwischen den einzelnen Organisationen erschwert haben, werden in Zukunft gemeinsame Überschneidungspunkte im Vordergrund stehen. „Es wurden Fehler begangen aus denen wir lernen müssen um die Zusammenarbeit nachhaltig verbessern zu können.“, meint Franziska Bleß, Vertreterin der LandesschülerInnenvereinigung Bayern e.V.

Um Schülern ihre Mitwirkungsmöglichkeiten besser vor Augen zu führen ist eine bessere Zusammenarbeit unbedingt vonnöten. „Das Wissen um Mitbestimmungsmöglichkeiten für Schüler ist für eine erfolgreiche Arbeit unabdingbar. Schüler müssen wissen, dass ihre Meinung vertreten wird.“, sagt Jerma Tuleweit von der StadtschülerInnenvertretung München.

Aus Sicht der Verbände ist auch eine verstärkte Werteerziehung ein gemeinsames Anliegen. Werteerziehung ist Bildungsauftrag aller Schulen und sollte im alltäglichen Schulleben einen höheren Stellenwert erhalten. „Obwohl es gute Initiativen, wie das Handbuch „Werte machen stark“ des Kultusministeriums gibt, müssen solche Positionen im Schulalltag besser umgesetzt werden.“, so der Stadtschülervertretungs-Vorstand Nathan Bedford-Strohm.

Pressesprecher des Landesschülerrates, Timo Greger, sagt: „Schule muss zu einem Raum für Werteverständnis und demokratischer Erziehung werden.“. Damit diese Punkte nicht nur als Tagungsergebniss verkündet werden, wurde ein Arbeitskreis gegründet der diese Themen vertiefen soll.
Der Landesschülerrat, die StadtschülerInnenvertretung München und die LandesschülerInnenvereinigung Bayern e.V. wollen diese Themen in ihre gemeinsame Arbeit integrieren.