Solidarität: Ober- und niederbayerische Realschüler sammeln 100.000 Euro für Flutopfer

Realschüler aus Ober- und Niederbayern haben für die Opfer der Jahrhundertflut über 100.000 Euro gesammelt. Schüler-Vertreter überreichten zusammen mit Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle dem Geschäftsführer der BR-Aktion Sternstunden, Thomas Jansing, einen ersten Scheck mit 60.000 Euro im Juli – am Ende kamen sogar 102.849,40 Euro zusammen.

Der Minister dankte den Schülerinnen und Schülern: „Euer außerordentliches Engagement ist ein beeindruckendes Beispiel für Zivilcourage und Hilfsbereitschaft. Ihr habt nicht tatenlos zugesehen, als viele Menschen in den Wassermassen ihr Hab und Gut verloren haben. Ihr habt euch gefragt, wie ihr helfen könnt und eure Mitschülerinnen und Mitschüler dazu aufgerufen, sich zu engagieren. Entstanden ist eine eindrucksvolle Welle der Solidarität: An vielen Realschulen in Ober- und Niederbayern wurden Projekte und Spendeninitiativen gestartet. Dass die Schülerinnen und Schüler dabei 102.849,40 Euro gesammelt haben, steht für sich.“

Die Idee, den Flutopfern zu helfen, war bei den Vertretern der Schülerschaft der Realschulen aufgekommen. Zusammen mit den Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Nieder- und Oberbayern hatten die Schülersprecher die einzelnen Realschulen angeschrieben und diese ermuntert, Geldspenden für die Opfer der Flut zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler an den Schulen vor Ort hatten daraufhin viele verschiedene kreative Ideen. Der Spendenerlös von102.849,40 Euro wurde an die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks überwiesen und so den Flutopfern zur Verfügung gestellt.