Der Landesschülerrat

Die Schülermitverantwortung

Die SMV in Bayern – Kurz und knapp erklärt

Die Schülermitverantwortung (kurz SMV oder SV) bildet die Grundlage aller Mitwirkung von Schülerinnen und Schülern an ihrem Schulalltag. Neben der aktiven Mitgestaltung ihrer Schule und des Schulwesens, steht die Interessensvertretung der Schülerinnen und Schüler als Ihre Hauptaufgabe im Vordergrund.

Vertretung auf Landesebene

Seit dem 18. Januar 2008 besteht in Bayern mit dem Landesschülerrat erstmals eine demokratisch gewählte Vertretung aller Schülerinnen und Schüler auf Landesebene. Das sechsköpfige, gesetzlich verankerte Gremium wird von den 40 Bezirksschülersprecherinnen und -sprechern auf der ersten sogenannten Landesschülerkonferenz, am Anfang eines jeden Schuljahres gewählt. Somit bildet der Landesschülerrat den Vorstand der Landesschülerkonferenz.

Der Landesschülerrat genießt laut dem Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) das Recht, in Bezug auf grundlegende, die Schülerinnen und Schüler betreffende schulische Angelegenheiten durch das Staatsministerium informiert und angehört zu werden (Informations- und Anhörungsrecht).Außerdem kann er Anregungen und Vorschläge der Schülerinnen und Schüler an das Staatsministerium richten (Vorschlagsrecht).

Die Mitglieder des Landesschülerrats im Schuljahr 2019/20

Der Landesschülerrat setzt sich jeweils aus den gewählten Landesschülersprechern und -sprecherinnen einer jeden Schulart zusammen. Somit bringt er die Interessen und Anliegen der Schülerinnen und Schüler von Förder-, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Berufsschulen sowie Berufs- und Fachoberschulen zur Sprache.

Zu den Schwerpunkten der Arbeit der Landesschülersprecher gehört unter anderem, die weitere Stärkung der Schülermitverantwortung, der Ausbau des Angebots an politischer Bildung sowie die Artikulation der Wünsche und Anliegen der bayerischen Schülerinnen und Schüler gegenüber Vertretern aus Politik und Gesellschaft.