Humanity

Unser Schulzusammenleben sollte von Respekt, gegenseitigem Vertrauen, Gruppenkohäsion und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein. Jeder Schüler hat ein Recht auf Hochachtung. Wir, der Arbeitskreis Humanity, haben uns in diesem Jahr Gedanken über ein gutes Schulklima gemacht und daraufhin folgende Schwerpunkte gesetzt:

Integration   Die Integration stellt für uns Chancengleichheit bezüglich Bildung und Weiterentwicklung, dies unabhängig von der Abstammung, dar. Es ist wichtig, dass Schüler mit Migrationshintergrund mit offenen Armen in die Schulgemeinschaft aufgenommen und somit auch ein Teil von ihr werden.

Abschiebung und Bleiberecht   Wir sind gegen die Abschiebung von Schülern. Alle, die sich in den Schulalltag integrieren und ebenfalls etwas für ihre Integration tun, haben ein Recht auf Bleibe verdient.

Rassismusprävention   Kein Schüler darf wegen seiner Nationalität, Hautfarbe oder Sprache zurückgewiesen werden. Niemand sollte sich für seine Herkunft, die Farbe seiner Haut oder seiner Muttersprache rechtfertigen. Sie haben alle ein Recht auf Akzeptanz. Rassismus ist noch immer ein sehr aktuelles und umstrittenes Thema, deshalb bitten wir um die Unterdrückung rassistischer Ausdrücke.

Der Landesschülerrat auf dem Christopher-Street-Day 2019 in München
« 2 von 4 »

Mobbing   Die Würde eines Menschen ist unantastbar, deswegen verurteilen wir Mobbing aufs Schärfste und stellen uns gegen Diskriminierung in jeder Form. Mobbing kann vielfältig sein, sei es körperlicher Gewalt gegen Mitschüler, Sachbeschädigung, Erpressung oder Nötigung oder verbalem Mobbing, wie beispielsweise Schülern wegen ihres Verhaltens, ihres Aussehens, ihrem in der Mode nicht up-to-date-Seins, ihrer Sexualität, ihrer Schulleistungen zu schikanieren bis zum stummen Mobbing, das stillschweigendes Verachten, links Liegenlassen, Nichtbeachten bis Verachtung und der Ausschluss aus der Gemeinschaft sein kann. Mobbing ist demütigend und verletzend. Kein Schüler sollte diskriminiert werden, für das, was er ist und wie er ist.

All diese Schwerpunkte führen uns am Ende zur Inklusion. Die Schulgemeinschaft besteht aus Vielfalt. Wir fordern, dass diese Vielfalt gelebt und gefördert wird. Inklusion muss der gesamten Schülerschaft zuteilwerden. Sie ist der Grundbaustein eines toleranten Zusammenseins.

Auszug: Art. 131 BV (Bayerische Verfassung)

(1) Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.

(2) Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft, Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.

Unsere Ziele sind die Förderung der Toleranz und Menschlichkeit, sowie auch das Lernen, Aufklären und Ausleben der Solidarität.